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Markus Imthurn:
" Modellbau ist für mich wie eine Art Meditation. Ich
bin in einer eigenen Welt. Die Zeit fliegt dann nur so davon. Ich
merkte, je winziger die Modelle waren, desto stärker war dieser
erholsame Zustand. Die handwerkliche Arbeit an grossen Bauteilen
wich dem konzentrierten Platzieren von millimetergrossen Teilchen.
Begonnen habe ich mit Schiffsminiaturen aus
Holz im Massstab 1:400. Aber der Bau einer hochklassigen Miniatur
von nur 10 cm Länge braucht extrem viel Zeit. 200 Stunden ist
ganz normal. Ich dachte, dass sich das Bauen doch verschnellern
lassen müsste. Nach 9 Jahren und hunderten von Tests hatte
ich eine Methode des fast perfekten Schnellbauens entwickelt. Der
Vorläufer der Imthurn-Methode.
Dann kam der Wunsch nach Bausätzen für
Modellbauer. So habe ich die Methode für die Bausätze
überarbeitet. Der Massstab ist grösser (1:250 statt 1:400),
die Teile sind ebenfalls grösser (Mindestgrösse 0.5 mm).
Knifflige Elemente habe ich auf das Wesentliche reduziert. Bauweisen,
Materialien und Werkzeuge sind vereinfacht und standardisiert. Ich
habe gemerkt, dass nicht nur das Bauen einfacher wurde, sondern
der Bauspass wesentlich gestiegen war.
Da nun das Elsass mit den romantischen Fachwerkbauten
direkt vor meiner Türe liegt, habe ich Lust auf das Bauen von
hübschen Häusern bekommen. Für die Countryside Miniaturen
habe ich meine Methode 1:1 adaptiert. Als Einstiegsmassstab habe
ich 1:48 gewählt. Die Vielfalt an Häusern und Gärten
lassen sich mit meiner Methode besonders gut darstellen. Viele Baustile
wie englische Cottages, norddeutsche Backsteinhäuser, schweizer
Alphütten oder mediterrane Landhäuser sind noch zu entdecken.
"
Einleitung
zur Methode
Video
zur Methode
Hier einige Fotos aus der Entwicklungsphase
der Imthurn-Methode.







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